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Universität Rostock, Professur für Abfall- und Stoffstromwirtschaft

Die Professur Abfall- und Stoffstromwirtschaft der Universität Rostock beschäftigt sich mit einer nachhaltigen Abfallwirtschaft und der Optimierung der stofflichen und energetischen Verwertung von Bio- und Sekundärrohstoffen. Die Professur ist für die Lehre in den Bereichen Abfallwirtschaft und erneuerbare Energien zuständig. Schwerpunkte der Forschung & Entwicklung liegen in den Bereichen stoffliche und energetische Verwertung von Siedlungsabfällen und Biomasse. Ein modernes Technikum leistet einen wesentlichen Beitrag zur nationalen und internationalen Entwicklung der Professur in Ausbildung und Forschung. Im Rahmen der Globalisierung ist die Professur im internationalen Wissens- und Technologietransfer tätig. Länderschwerpunkte des Engagements sind die VR China, Indien, MENA-Region, Golfstaaten und Afrika.

Universitäre Ausbildung und Forschungsaktivitäten haben bei der Entwicklung der Abfallwirtschaft in Deutschland eine wichtige Rolle gespielt. An den deutschen Universitäten existiert umfangreiches Fachwissen mit praktischen Erfahrungen, welches weltweit transferiert werden kann, um Fehlentscheidungen zu vermeiden und die Umsetzungen von angepassten Lösungen zu beschleunigen. Die deutsche Entsorgungswirtschaft kann davon profitieren. In zahlreichen Ländern wird kaum moderne Abfallwirtschaft als Studiengang an Universitäten und Hochschulen angeboten. Daher fehlen Fachkräfte für langfristige und nachhaltige Entscheidungen und Strukturen. Internationale Kooperationen in Ausbildung und Forschung gehören zu den Hauptaktivitäten unserer Professur und damit wird ein Beitrag in der nachhaltigen Abfallwirtschaft geleistet.

Kreislaufwirtschaft bedeutet die Etablierung der rechtlichen, organisatorischen, technischen und finanziellen Systeme zur umweltgerechten Verwertung und Entsorgung der Abfälle aus Industrie, Gewerbe und Siedlungen. Die Systeme müssen miteinander verknüpft und anpassungsfähig sein. Zu den Hauptelementen einer nachhaltigen Abfallwirtschaft gehören entsprechende lokale Gesetze, Regelung der Finanzen und Verantwortlichkeiten und die Stärkung des kommunalen und privaten Sektors.
Pilotprojekte mit angepassten technischen Lösungen, die Stärkung der Öffentlichkeitsarbeit und die Einführung der getrennten Sammlung benötigen Zeit und ständige Verbesserung und Anpassung. Ziel ist es Kreisläufe zu schließen und Material- und Energieverluste zu vermeiden.