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Technische Universität München

Die Technische Universität München (TUM) zählt zu den besten Universitäten Europas. Spitzenleistungen in Forschung und Lehre, Interdisziplinarität und Talentförderung zeichnen sie aus. Dazu kommen starke Allianzen mit Unternehmen und mit wissenschaftlichen Einrichtungen weltweit. Die TUM ist eine der drei ersten Exzellenz-Universitäten Deutschlands. In internationalen und nationalen Rankings schneidet sie regelmäßig hervorragend ab. Als Kontaktstelle für die PREVENT Abfall Allianz beschäftigt sich der Lehrstuhl für Medizintechnische Materialien und Implantate innerhalb der Maschinenwesen Fakultät mit Grundlagenforschung und Produktentwicklung im Bereich der Medizintechnik. Diese Forschung ist eng verbunden mit der zugrunde liegenden Kunststofftechnik, welche über einen eigenen Maschinenpark auch am Lehrstuhl vertreten ist.

Durch einen zielführenden Austausch mit industriellen und akademischen Experten in der PREVENT Abfall Allianz möchte die TUM über gemeinsame Projekte innovative Wege aufzeigen, wie technische Lösungen zum Erreichen von Nachhaltigkeitszielen beitragen können. Ein konkreter Ansatzpunkt ist die Initiative MedTech OneWorld am Lehrstuhl für Medizintechnische Materialien und Implantate, welche zu Medizintechnik in Entwicklungsländern forscht. Um die gemeinsamen Entwicklungen im Bereich der Prothetik mit den lokalen Partnern zu realisieren, wurden vorhandene Fertigungstechnologien im Bereich der Kunststofftechnik und lokal verfügbare Materialien genutzt. Es entstand die Idee, den dortigen Kunststoffabfall über Re- und Upcycling für eine Wiederverwendung bis hin zur Medizintechnik nutzbar zu machen.

Kreislaufwirtschaft beinhaltet neben der ökologischen auch die ökonomische Dimension von nachhaltigem Ressourcenmanagement. Neben Ansätzen die unsere Universität selbst betreffen, ist gerade der ökonomische Aspekt für eine nachhaltige Umsetzung in Entwicklungsländern entscheidend. Alle Akteure von der Sammlung über die Aufbereitung bis zum erneuten Vertrieb müssen profitieren, um Schwachstellen in der Kette zu vermeiden. Unter Beachtung dieser Aspekte kann Forschung die Möglichkeiten für eine technische Umsetzung aufzeigen und diese durch internationale Partnerschaften punktuell realisieren.