Mitglied seit: 03/2020

Aktiv in: AG1, AG2, AG4

www.malteser-international.org

Malteser International

Malteser International (MI) ist das internationale Hilfswerk des Malteserordens. Christliche Werte und humanitäre Prinzipien bilden die Grundlage der Arbeit. MI unterstützt Menschen in Not – unabhängig von ihrer Religion, Herkunft oder politischen Überzeugung. MI leistet Nothilfe in Krisen, Konflikten und Naturkatastrophen und ist in der Übergangshilfe sowie in langjährigen Entwicklungsprogrammen aktiv. MI plant und implementiert Programme v.a. in den Bereichen Gesundheit; Wasser, Sanitärversorgung und Hygiene (WASH); Nahrungssicherheit und Ernährung sowie Katastrophenvorsorge. MI arbeitet jährlich in mehr als über 100 Projekten in mehr als 23 Ländern Afrikas, Amerikas, Asiens und Europas. Der Arbeit mit nationalen und lokalen Partnern kommt besondere Bedeutung zu.

Die Agenda für nachhaltige Entwicklung sowie die päpstliche Enzyklika “Laudato Si” fordern zu gemeinsamen Anstrengungen Aller auf, um ökologische und soziale Probleme zu lösen und der zunehmenden Zerstörung der Lebensgrundlagen entgegenzuwirken.
In WASH-Projekten von MI hat das Thema „Müll“ zur Verbesserung der Hygiene- und Gesundheitssituation schon immer eine Rolle gespielt. Durch die Zunahme des Plastikmülls in den Meeren sind die Lebensgrundlagen vieler Menschen gefährdet. Multi-Akteurs-Partnerschaften, sind notwendig, um erfolgreich und nachhaltig die Plastikverschmutzung zu reduzieren. Durch die Mitgliedschaft bei der PREVENT Abfall Allianz, erhofft Malteser International einen konstruktiven Austausch und Kooperationen mit anderen Akteuren zur Entwicklung innovativer Lösungen und deren gemeinsamer Implementierung.

Malteser International setzt auf mehrere Ebenen an, um die Abfall- und Kreislaufwirtschaft in Städten und Gemeinden zu stärken und erhofft sich dadurch ökologische, sozio-ökonomische, sozio-kulturelle und globale Wirkungen:

  • Aufbau einer Partnerschaft für ökologische Nachhaltigkeit zwischen lokaler Regierung und ihren gesellschaftlichen Gruppen durch die Förderung eines „Environmental Citizenship“ und einer partizipativ erarbeiteten „Zero-Plastic-Strategy“
  • Meeresschutz durch Schulung und Ausstattung von küstennahen Städten und Gemeinden zur Reduzierung und Bewirtschaftung von Kunststoffabfällen
  • Soziale und faire wirtschaftliche Beteiligung von informellen Abfallsammler in die Umsetzung der Zero-Waste-Plastic-Strategie und somit deren Eingliederung in die Gesellschaft
  • Verbesserte globale und regionale Zusammenarbeit bei der Reduzierung von Kunststoffabfällen durch fachlichen Austausch, Vernetzung und Partnerschaft vielfältiger Akteure.