Neues Feuerpräventionssystem: Lindner beugt Bränden durch beschädigte Akkus vor

Bonn • 19. August 2020

Neues Feuerpräventionssystem: Lindner beugt Bränden durch beschädigte Akkus vor

Eines der aktuellsten Probleme in der Aufbereitung von Abfällen zu Ersatzbrennstoffen (EBS) ist das hohe Brandrisiko durch die ständig steigende Anzahl an Lithiumbatterien im Restmüll. Das Lindner Feuer-Präventionssystem (FPS) erkennt überhitzte Partikel im Materialstrom, kühlt diese auf ein ungefährliches Niveau oder ermöglicht die sichere manuelle Entnahme von nicht kühlbaren Objekten.

Als aktive Sicherheitsmaßnahme zur Bekämpfung von potentiellen Brandherden bei der Herstellung von Ersatzbrennstoffen hat sich die prozessbegleitende und kontinuierliche Überwachung der Oberflächentemperatur an mehreren relevanten Stellen innerhalb der Anlagen erwiesen. Das Lindner FPS verfügt dazu über optische Sensoren, welche die Temperatur an den Förderbändern ständig messen und vollautomatisch die Kühlung von überhitzten Partikeln im Materialstrom mittels Sprühnebel auslösen. Durch die sehr frühe Detektion dieser Partikel direkt nach dem Schredder werden die meisten Gefahrenquellen schon am Anfang einer thermischen Reaktion erkannt und die benötigte Wassermenge gering gehalten.

Hier können Sie mehr über das Lindner FPS lernen.

 

Foto: Lindner-Recyclingtech GmbH