Mitglied seit: 06/2019

Aktiv in: AG Plastik

www.coca-cola-deutschland.de

Coca Cola GmbH

Seit 1929 ist Coca-Cola in Deutschland vertreten und vertreibt hier heute rund 80 verschiedenen alkoholfreien Getränke an. Dazu gehören nehmen zuckerhaltigen und zuckerfreien Erfrischungsgetränken auch Tees, Saftschorlen, Sportgetränke und verschiedene Mineralwasser. Neben den bekannten Marken Coca-Cola, Fanta, Sprite und MezzoMix gehören dazu auch Marken wie ViO, ViO Bio Limo, ViO Schorle aus heimischen Früchten, Apollinaris, Powerade, Honest, Aquarius, Lift, Sodenthaler oder Heppinger. Zu nahezu jedem zuckerhaltigen Getränk bietet Coca-Cola mindestens eine zucker- und kalorienfreie Alternative an. Ein Grundprinzip von The Coca-Cola Company ist es, weltweit lokal zu produzieren. In Deutschland gibt es insgesamt 35 Vertriebsstandorte, davon 16 mit Abfüllanlage, in allen Teilen Deutschlands. Hier werden ca. 99 Prozent der Getränke hergestellt und abgefüllt, die Coca-Cola in Deutschland verkauft. Insgesamt arbeiten 8.000 Frauen und Männer bei Coca-Cola Deutschland, zudem sichert die Firma weitere 100.000 Stellen in der gesamten Lieferkette.

Die The Coca-Cola Company hat sich vorgenommen bis 2030 zu erreichen, ab 2030 für jede Flasche, die wir weltweit auf den Markt bringen, eine Flasche zurück zu nehmen und das Material erneut zu verwenden. Denn keine unserer Verpackungen soll im Meer, in der Landschaft oder auf Mülldeponien landen. In Deutschland ist dieses Ziel seit vielen Jahren aufgrund des Pfandsystems für Getränkeverpackungen nahezu erfüllt. Auch in einigen anderen Ländern gibt es nationale Pfandsystem oder haushaltsnahe Rücknahmesysteme. Dennoch gibt es noch in vielen Ländern keine Sammelsysteme für gebrauchte Wertstoffe und damit große Herausforderungen. Hier können wir mit unseren Erfahrungen aus Deutschland helfen. Sowohl Pfand- als auch haushaltsnahe Sammelsysteme sollten immer möglichst viele bzw. alle Verpackungen und Wertstoffe erfassen. Deutschland hat hier Pionierarbeit geleistet und dabei viele Erfahrungen gesammelt, gute wie auch weniger gute. Auf Basis dieser Erfahrungen kann Prevent Wissenstransfer in andere Länder organisieren, so dass diese Länder dann entsprechend ihrer lokalen Gegebenheiten eigene, funktionierende und sich selbst tragende Erfassungs- und Recyclingsysteme etablieren und betreiben können. Zu diesem Wissenstransfer möchten wir mit unserem Know How und unserem weltweiten Netzwerk beitragen.

Kreislaufwirtschaft bedeutet für uns, dass wir alle Verpackungen, die wir in den Markt bringen, zurückgewinnen, um sie wieder zu befüllen oder zu recyceln und so für neue Verpackungen zu nutzen. Coca-Cola hat 1929 das Mehrwegpfandsystem für Erfrischungsgetränke in Deutschland begründet und ist heute der größte Mehrweganbieter in Deutschland mit einem Mehrweganteil deutlich über dem Marktdurchschnitt alkoholfreier Erfrischungsgetränke. Unsere Einweggetränkeverpackungen kommen ebenfalls über das Pfandsystem zurück. Insgesamt sind 99,9 Prozent unserer Verpackungen bepfandet. Einwegpfandverpackungen werden recycelt und finden vielfältige Einsatzzwecke. Unser Ziel ist es jedoch, dass wir das Material alter Getränkeverpackungen vor allem für die Herstellung neuer Getränkeverpackungen nutzen können. Das ist bei Glasverpackungen und bei Getränkedosen seit Jahrzehnten der Fall. Bei der Herstellung unseren Einweg-PET-Flaschen setzen wir heute bereits 33 Prozent recyceltes Altmaterial ein. Diesen Anteil wollen wir bis 2025 auf 50 Prozent steigern. Allerdings ist derzeit nicht ausreichend recyceltes Material in lebensmitteltauglicher Qualität verfügbar, da PET aus der sortenreinen Erfassung im Getränkepfandsystem auch von anderen Branchen sehr gefragt ist. Schließlich setzen wir das Prinzip der Kreislaufwirtschaft auch in unserer Produktion um. Durch eine effiziente Trennung können wir im Musterbetrieb Genshagen über 99 Prozent aller Produktionsabfälle stofflich verwerten. Das Konzept wurde mittlerweile auf weitere Standorte ausgedehnt.