Mitglied seit: 08/2019

Aktiv in: AG Plastik

www.cirplus.com

cirplus GmbH

Das Hamburger Start-Up cirplus hat eine Digitalplattform geschaffen, die den Handel mit recycelten Kunststoffen so effizient und einfach wie möglich gestaltet. Auf cirplus können sich Kunststoffverarbeiter und Recycling-Unternehmen vernetzen und recycelten Kunststoff handeln – von Ballenware bis zum Regranulat bzw. Rezyklat. Die Software richtet sich an Unternehmen der gesamten Kette der Kunststoffverarbeitung. Wir standardisieren Rezyklate und schaffen Transparenz über weltweit verfügbare Mengen und Qualitäten (Spot- und Vertragsmengen). Kurzum: cirplus bietet Ihnen Einkauf und Vertrieb als digitale. Entstanden im Rahmen des Talent-Accelerator-Programms von Entrepreneur First ist cirplus der unabhängige Software-Dienstleister für die gesamte Kunststoff- und Recyclingbranche. Die Gründer von cirplus, Christian Schiller und Volkan Bilici, haben es sich zum Ziel gesetzt, die Menge an Plastik, das in die Umwelt gelangt, auf null zu reduzieren.

cirplus unterstützt das Ziel der PREVENT Abfall Allianz: Ressourcen zukünftig besser im Kreislauf zu halten. Um das Ziel von 100% circular plastics zu erreichen, müssen sich Kunststoffverarbeiter und Recycling-Unternehmen lokal wie international vernetzen. Der Compounder aus Mitteldeutschland mit dem Recycler aus Spanien und dem Converter aus Tschechien. Durch die Digitalisierung der gesamten Supply Chain senken wir die Transaktionskosten für den Einsatz von mehr Rezyklaten und schaffen dadurch Anreize für weltweit besseres Recycling. Denn: was einen Wert hat, das wird nirgends auf der Welt weggeworfen. Gerade in den Industriestaaten müssen nachhaltige sowie innovative Lösungen gesucht und vorangetrieben werden, um anderen Ländern als Vorbild zu dienen. Wir sehen uns mit unseren Zielen daher in voller Übereinstimmung zu den Zielen der PREVENT Abfallallianz!

Kunststoff ist nicht das Problem, sondern dessen Ablagerung in der Umwelt. Kunststoff selbst ist ein wichtiger Werkstoff, der das menschliche Leben überwiegend verbessert hat. Aber der Umgang damit muss sich ändern. Er darf nicht mehr massenweise Kunststoff in die Ozeane und Umwelt gelangen. Die Digitalisierung wird dabei eine wichtige Rolle für die zukünftige Kunststoff-Kreislaufwirtschaft spielen.

Denn: nur wenn die rechte Hand (die Kunststoffindustrie) weiß, was die linke Hand (die Recycling- und Entsorgungswirtschaft) tut, kann es gelingen, den Plastkkreislauf zu schließen. Mit der Digitalisierung des Produktzyklus von Kunststoff macht cirplus einen Riesenschritt auf dem Weg zu 100 Prozent Circular Plastics. Und das bedeutet einen doppelt positiven Umwelteffekt: Zum einen wird durch die Arbeit von cirplus der Anreiz signifikant gesenkt, Plastik einfach nur zu verbrennen, zu exportieren oder (oftmals unsachgemäß) zu deponieren (Müllreduktion); zum anderen spart der Einsatz von jeder Tonne recyeltem Kunststoff 85% der CO2 Emmissionen ggü der Herstellung von Neuware ein.