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Black Forest Solutions GmbH

BlackForest Solutions GmbH (BFS) agiert als geprüfter Händler und Makler für gefährliche und nicht-gefährliche Abfälle, als auch als technische Beratungseinheit weltweit. BFS unterstützt Unternehmen, Regierungen und NGOs zu den Themen Recycling und Entsorgung - von einzelnen Beratungsleistungen für lokale Vorhaben bis hin zu umfangreichen Abfallwirtschaftskonzepten. Neben der Analyse, der Verpackung und dem Transport von gefährlichen Abfällen bietet BFS Projektentwicklungsleistungen für die Behandlung von Siedlungsabfällen, WEEE, medizinischen Abfällen und industriellen Sonderabfällen an - insbesondere in Schwellenländern. Das BFS-Team besteht aus erfahrenen Ingenieuren, die alle technischen Schwerpunkte (Maschinenbau, Bauwesen, Umwelt- und Verfahrenstechnik, Chemieingenieurwesen) abdecken. Der Hauptsitz ist in Berlin. BFS ist in 15 Sprachen tätig, verfügt über Projektbüros in Rio De Janeiro, Teheran und Kuwait-City und bietet damit seinen Partnern und Kunden eine hohe technische und kulturelle Einsatzflexibilität. Als Projektleiter in anspruchsvollen Arbeitsumgebungen hat das BFS-Team und seine spezialisierten Partner bereits zahlreiche komplexe Projekte in den Bereichen der operativen Abfallverbringung, als auch der technischen Beratung weltweit durchgeführt. Zusammenfassung der wichtigsten Dienstleistungen: • A-Z Entsorgungslösungen und operative Abwicklung für gefährliche und nicht-gefährliche Abfälle weltweit • Abfallbehandlungskonzepte (nicht gefährliche Siedlungsabfälle, gefährliche Industrieabfälle, WEEE, medizinische Abfälle) für Behörden, Entsorgungsfirmen, Privatinvestoren • Fokusregionen: MENA, Lateinamerika, Westafrika, Südostasien • Internationale Projektentwicklung für Entsorgungsfirmen, Anlagenbauer und lokale Investoren

Als Mitglied der Allianz-Plattform will BFS die Entwicklung einer nachhaltigen und umfassenden Abfallwirtschaft mitgestalten. BFS sieht hier die Möglichkeit zur Vernetzung mit Experten aus der Wissenschaft, öffentlichen Einrichtungen sowie öffentlichen und privaten Unternehmen aus der ganzen Welt, die bereits auf diesem Gebiet tätig sind oder sich für Abfallwirtschaftslösungen interessieren. Über die Arbeitsgruppen der Allianz will BFS gemeinsam mit den internationalen Entwicklungsorganisationen an einer Reform der Abfallpolitik arbeiten und technische Beratung besonders in Schwellen- und Krisenländern anbieten.
BFS ist der Überzeugung, in der Arbeitsgruppe 3 “Elektro- und Elektronikaltgräte sammeln und verwerten” der Allianz Lösungen entwickeln zu können, um nachhaltige, umweltfreundliche Lösungen zur Sammlung und Behandlung von Elektroschrott auf nationaler Ebene aufzubauen. Mit Unterstützung der Experten der Arbeitsgruppe, des BMZ und international tätiger IT-Unternehmen können wir in Schwellenländern Initiativen ins Leben rufen und unterstützen, um die Herausforderung der Elektroschrottverwertung (der am schnellsten wachsende Abfallstrom in Afrika und Asien) auf Basis der Erweiterten Produzentenverantwortung (EPR) anzugehen.

Die klassische lineare Ökonomie folgt dem einfachen Weg der sogenannte „extract-make-use-dispose“-Strecke. Dieser Ansatz überlastet nicht nur die begrenzten Ressourcen der Erde, sondern auch ihre Fähigkeit, als Senke zur Aufnahme von Abfall zu fungieren. Aus unserer Sicht ist eine möglichst vollständige Kreislaufwirtschaft die einzige Lösung für eine nachhaltige Wirtschaft und das langfristige Ziel, auf das auch die aktuellen EU-Umweltgesetze und Verordnungen ausgerichtet sind. Ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu diesem Ziel sind die Suche, Gestaltung und Umsetzung nachhaltiger Geschäftsmodelle in Schwellenländern. Deshalb sind wir Botschafter der „Open Source Circular Economy Days“ (OSCE Days), einem globalen Projekt zur Entwicklung und Nutzung von Open-Source-Lösungen und praktischen Methoden, um einen Wandel zu einer globalen nachhaltigen Kreislaufwirtschaft zu schaffen. Unter anderem haben wir im Rahmen dieses Projekts die „OSCE Days“ Workshops in Amman, Mumbai, Islamabad, Dubai, Seattle und Buenos Aires durchgeführt. Konkrete Schritte hin zu einer Kreislaufwirtschaft ist die Gewinnung von Sekundärrohstoffen aus Abfall. Hier unterstützt BFS u.a. bereits den Ansatz zu besserem Recycling von Elektrogeräten in der Deponie Agbogbloshie in Accra, Ghana.
Teil einer funktionierenden Kreislaufwirtschaft ist die Erweiterte Herstellerverantwortung (Extended Producer Responsibility). Durch Implementierung dieses Prinzips sind Unternehmen gezwungen, die Ressourceneffizienz zu erhöhen und die Auswirkungen auf die Umwelt berücksichtigen.